Tag 8 - Das Beste kommt zum Schluss

Irgendjemand kam auf die glorreiche Idee, einen Lauf um 7 Uhr anzusetzen. Und da diese Person, aus bisher unerklärlichen Gründen, keinen Widerspruch erntete, stand um 7 Uhr die versammelte Mannschaft auf der Matte, um im Pinienwald laufen zu gehen.

Für die Mehrkämpfer stand heute Vormittag nur eine kurze Einheit auf dem Programm, denn donnerstags ist Markttag in Cervia. Und jeder der die italienischen Märkte kennt, wird verstehen, dass das eine oder andere Kilo Salami, Schinken oder Parmesan in die Taschen wanderte.

Die Läufer gönnten sich am letzten Tag noch ein schnelles Training. Und so flogen sie am Abschlusstag noch einmal über die Bahn.

Nachmittags suchten die Mehrkämpfer noch einmal die Herausforderung im Weitsprung, bevor sie sich ebenfalls den Sprints auf der Bahn widmeten.

Und so schnell können dann auch 8 Tage vergehen, wenn man den ganzen Tag sportlich aktiv ist. Morgen vor dem Frühstück wird es noch eine Laufeinheit geben und dann geht es zurück ins Remstal. Der eine sehnt sich jetzt vielleicht nach einer kurzen Trainingspause, der andere möchte am liebsten direkt weiter trainieren. Vereint sind alle in dem Willen, den Schwung aus dem Trainingslager mitzunehmen und in die Saison durchzustarten!

Ciao Milano Marittima, bis nächstes Jahr!

Tag 7 - Sprints und Schlangen im Regen

Vor dem Frühstück meinte das Wetter doch tatsächlich, regnen zu müssen. Und auch wenn es doch tatsächlich Leute geben soll, die Regen beim Laufen mögen, ein Mehrkämpfer gehört da normalerweise nicht zu dieser Sorte Mensch. Die erbarmungslosen Trainer ließen sich nicht dazu überreden, die Laufeinheit abzublasen. Und auch die Poolgänger sahen in dem Regen keinen Grund, ihre morgendliche Schwimmeinheit auszusetzen. Nass ist nass.

Die Mehrkämpfer suchten heute wieder zwei Mal den Weg ins Stadion, um an ihrer Sprintschnelligkeit und ihren Startfähigkeiten zu arbeiten, sowie um ein paar Speere durchs Stadion zu jagen. Das Basketballspiel zum Aufwärmen wird mit den Tagen auch nicht gerade spritziger.

Die Läufer suchten heute zum zweiten Mal die Herausforderung im Schlangenwald. Schlangen wurden wieder keine gefunden, dafür reichlich Kilometer. Am heutigen Tage sind nicht so viele Fotos entstanden, daher ein paar weitere Impressionen aus den letzten Tagen. Dabei auch ein Gruppenfoto.

Eine super Truppe!

Tag 6 - Wider die Schmerzen

Tag 6. Die Beine werden so langsam etwas schwerer. Aber für Ausreden sind wir nicht nach Italien gefahren. Also weiter geht’s.
Und wieder einmal wurde der Tag bei einer noch tief stehenden Sonne mit einem Lauf am Strand eröffnet. Es gibt doch schlechtere Starts in einen Tag.

Für die Läufer stand heute die zweite Einheit auf der Bahn an. Im Vergleich zum ersten Mal wurden die Distanzen etwas kürzer, das Tempo dementsprechend höher. Und nach hartem Kampf gegen die Schmerzen und gegen die Zeit konnte auch dieses Training wieder mit dem Prädikat „erfolgreich“ abgestempelt werden. Das gemeinsame Auslaufen war dann für 4 Uhr am Nachmittag angesetzt.

Der Vormittag der Mehrkämpfer stand ganz unter dem Zeichen der Schnelligkeit. Bei den Zugsprints wurde der Schlitten mit den Gewichten über die Bahn gezogen. Und für manche stand dann noch der Sprint über die ganze Stadionrunde an – Drei Mal. Nachmittags waren dann die Wurfdisziplinen an der Reihe. Und so flogen die Speere und Kugeln über den Rasen.

Eat. Sleep. Run. Repeat.

Tag 5 - Mit vollem Körpereinsatz

Alle Mehrkämpfer, die dazu in der Lage waren - einer an der Zahl (plus 2 Trainer) - trafen sich am Strand zu den lang ersehnten Rempel-Sprints. Mann gegen Mann. Für Leichtathleten eher unüblich werden hier auch mal Schultern, Ellenbogen oder Grätschen ausgepackt, um als erstes über die Ziellinie zu kommen. Eine richtige Gaudi, aber im immer tiefer werdenden Sand auch hartes Training. Da kommt der freie Nachmittag gerade recht.

Die Läufer taten das, was sie am besten können – und das am heutigen Tage zwei Mal.

Wie Sonne und gutes Essen gehören leider auch Verletzungen zu einem Trainingslager. Darum sind wir umso froher, dass wir hier von zwei Physiotherapeuten unterstützt werden. Natalie Hlawatsch und Denis Brennenstuhl  leisten hier tolle Arbeit, vor allem dann, wenn sich der Rest schon im Feierabend befindet. Vielen Dank an euch Zwei für euren Einsatz!

Tag 4 - Nur die Harten kommen in den (Oster-) Garten

Und dann gibt es da die Harten. Die, die keinen Schmerz kennen. Anders lässt es sich nicht erklären, dass hier manche morgens direkt aus dem warmen Bett in dem eiskalten Pool ihre Bahnen ziehen. Jede Eistonne wäre neidisch auf diese Kälte, die dieser Pool aufweist. Der Kreislauf ist danach wohl in Schwung. Und das sollte er auch sein.

Denn für die Läufer steht jedes Jahr am Ostersonntag der berüchtigte Lauf im Schlangenwald an. Woher dieser Name kommt ist nicht mehr überliefert. Den Respekt, den dieser allerdings Name mit sich bringt, darf getrost auf den Lauf übertragen werden. Hier werden in gesteigertem Tempo Kilometer für Kilometer gesammelt. Danach weiß man auf jeden Fall, wo die eigenen Grenzen liegen. Am Nachmittag ist dann eine Trainingspause angesagt.

Die Mehrkämpfer absolvierten eine Sprintpyramide im Stadion. Nachmittags galt es dann bei bestem Wetter am gut gefüllten Strand ein Programm für die Sprintfrequenz und im Anschluss für die Körperstabilität zu absolvieren. Es folgten einige neidische Blicke der Athleten in Richtung der „normalen“ Strandgänger. Zum Abschluss noch ein kurzes Bad im Meer – auch wenn das Wetter heute schon richtig warm war, das Meer ist es noch nicht!

Abends bricht dann die Gruppe wieder in die gut gefüllten Straßen von Cervia auf, um sich zwischen den Bars und der Musik treiben zu lassen.

Buona Pasqua!

Tag 3 - Tempo und Technik

Beginn 7:30 Uhr. Am Strand. Auf den ersten Blick ein spielerischer Auftakt. Allerdings fällt das Rennen im tiefen Sand alles andere als spielerisch aus. Das Rührei am Frühstück war dann aber wohl verdient.
Die Mehrkämpfer konzentrierten sich heute auf die technischen Disziplinen. Mit Diskus und Kugel standen heute zwei Wurfdisziplinen auf dem Programm. Die Sprints und der Weitsprung sorgten dafür, dass sich auch die Beine nicht über mangelnde Herausforderung beschwerten.
Vormittags prügelten die Läufer ihre Runden auf die Bahn, um sich dann nachmittags – typisch Läufer – bei einem Dauerlauf zu regenerieren. In den nächsten Tagen werden die Beine wieder gebraucht.
Wir sind ja nicht zum Spaß hier!

Tag 2 - Die ersten Einheiten

Der zweite Tag wurde um 7:30 Uhr mit einem Auftakt am Strand eingeläutet. Laufen und Kräftigung stand auf dem Trainingsplan.

Für die Vormittagseinheit teilte sich die Gruppe in Läufer und Mehrkämpfer. Die Läufer fegten über wurzeliges Geläuf. Und so sollte es auch vorkommen, dass eben eine dieser Wurzeln eine nicht weiter benannte Person eine spontane Bekanntschaft mit dem Boden machen ließ. Die Mehrkämpfer flogen unterdessen auch, allerdings über die Latte beim Hochsprung.

Nach dem Mittagessen traf dann auch die zweite Gruppe aus Deutschland ein. Kaum angekommen, stand dann auch schon die nächste Einheit auf dem Programm. So suchten Manche auf dem Rennrad die sportliche Herausforderung in Mitten der traumhaften Landschaft. Andere liefen durch den nahegelegenen Pinienwald. Und wiederum andere trafen sich zu einer Trainingseinheit am Strand.

Die Lücke zum Abendessen wurde beim Beachvolleyball, in der Sauna oder im Whirlpool überbrückt.

So kann es weiter gehen!

Tag 1 - Ankunft

Ab in den Süden – das war die Devise, als sich heute Morgen früh die erste Gruppe der SG Weinstadt Leichtathletik ins jährliche Trainingslager nach Italien aufmachte. Aus 4 Grad wurden 20 Grad, aus Regen wurde Sonnenschein. Wie jedes Jahr finden wir hier in Milano Marittima, direkt an der Adria, perfekte Trainingsbedingungen vor, um uns gezielt auf die Saison vorzubereiten. Nach dem die Zimmer bezogen waren, folgte auch schon die erste Laufeinheit im Pinienwald direkt vor der Tür. Morgen wird dann auch die zweite Gruppe das kalte Wetter Deutschlands gegen den Sonnenschein Italiens eintauschen und das Feld von 21 Teilnehmern komplettieren.
Hier an dieser Stelle folgen in den nächsten Tagen Berichte aus unserem Trainingslager. Also bleibt dran!