Tag 7

Vor dem Frühstück lud Mela zur zweiten Yoga-Session. Nachdem das Wetter gestern nicht so mitspielte, wurde die wieder zurückgekehrte Sonne heute früh ausgiebig gegrüßt.

Nach dem Ernährungsvortrag gestern wurde die Frühstückswahl der Sitznachbarn misstrauisch beäugt und falls in irgendeiner Weise auffällig, auch prompt kritisiert.

Die Mehrkämpfer bereiteten sich auf die 4x100m Staffel vor und übten die Wechsel. Im Anschluss wurden zum dritten Mal in diesem Trainingslager die Speere über die Stadionwiese geworfen – dieses Mal aus dem kompletten Bewegungsablauf. Nachmittags ging es an die Startblöcke und Hürden und im Anschluss direkt an die Weitsprunggrube.

Die Läufer taten das was sie am besten können und absolvierten einen Dauerlauf. Manche hatten davon nicht genug und setzten nachmittags gleich noch einen drauf. Der Rest setzte sich aufs Rennrad und trotzten dem aufziehenden Wind und dem italienischen Straßenbelag.
Die Beine werden so langsam schwerer – aber wir machen weiter. Getreu dem Motto auf unserem Trainingslagershirt – Heul nicht. LAUF!

Tag 6

Der Tag begann wie gewohnt mit einem kurzen Lauf, wahlweise am Strand oder im Pinienwald. Und tatsächlich, auch unser laufscheuer Sprinter wagte sich ebenfalls in den Wald.

Die Läufer mussten beim Frühstück wieder sehr auf ihre Wahl achten, denn es sollten wieder Tempoläufe im Stadion folgen. Hier wurde bis zum Anschlag oder sogar darüber hinaus trainiert. (Vielleicht bei der Wahl des Frühstücks noch besser aufpassen ;) )

Die Mehrkämpfer trafen sich zu einer ausgiebigen Diskuseinheit. Über viele Würfe hinweg wurde detailversessen an der Technik gefeilt.

Nachmittags wurde in Kleingruppen weiter trainiert – Schwimmen im Hallenbad, Laufen oder Athletik waren angesagt.

Heute Abend wird noch ein Vortrag von Fitnessguru Denis über Ernährung, Regenration, etc. folgen. Schon mal vielen Dank!

Tag 5

Es soll ja Leute unter uns geben, die morgens um 7:00 Uhr ihr warmes Bett gegen den saumäßig kalten Pool eintauschen. (Ansonsten geht es euch aber gut, oder?;D  )Die „Normalen“ trafen sich vor dem Frühstück für einen kurzen Lauf am Strand.

Nach dem langen Lauf gestern stand der heutige Tag für die Läufer ganz im Zeichen der Regeneration. Und wie erholt sich ein Läufer besser als bei einem lockeren Dauerlauf? Nachmittags noch eine Stabi-Einheit und die nächsten Tage können kommen!

Die Mehrkämpfer suchten heute zwei Mal das Stadion auf. Dort wurden auf einem Schlitten Gewichte über die Bahn gezogen. Mit Speer, Hürden und Kugel standen heute drei weitere Disziplinen auf dem Programm.

Kleinere und größere muskuläre Probleme sowie Verletzungen gehören zu so einem Trainingslager leider dazu. Darum sind wir super glücklich, dass wir mit Natalie und Denis von der RehaWelt-Remshalden Grunbach Denis Brennenstuhl&Jens Masuhr zwei tolle Physiotherapeuten an Bord haben. Ohne euch wäre die eine oder andere Trainingseinheit schon flach gefallen. Vielen Dank für eure Zeit!

Tag 4

Ostersonntag – wie startet man einen solchen Tag besser als mit einer Runde „Faules Ei“ am Strand? Hier wurden zwar keine Eier gesucht, aber die völlige Erschöpfung im tiefen Sand. Manchen reichte das allerdings nicht und sie sprangen noch vor dem Frühstück direkt in das gar nicht mal so warme Meer.

Wie an jedem Ostersonntag stand für die Läufer auch heute wieder der lange Lauf im Schlangenwald an. Warum der Wald so heißt, ist leider nicht mehr überliefert. Schlangen wurden trotz der vielen abgespulten Kilometer keine gesichtet. Zur Info: Das Foto mit den lächelnden Personen ist vor dem Lauf entstanden.

Die Mehrkämpfer hatten noch nicht genug vom Sprinten im Sand. Mann gegen Mann traten sie gegeneinander in den sogenannten Rempelsprints an. Ein bewusst knapp gehaltenes Regelwerk führte zu zahlreichen Stürzen und zu einem großen Spektakel – mit hohem Trainingseffekt.

Um in den nächsten Tagen wieder einigermaßen fit zum Training erscheinen zu können, war der Nachmittag trainingsfrei und wurde für die Erholung genutzt.

Buona Pasqua!

Tag 3 - Feuer auf der Bahn

Es gibt wohl kaum einen besseren Zeitpunkt und Ort, um einen Sonnengruß durchzuführen, als morgens am Strand, wenn die Sonne noch tief über dem Meer steht. Uns so lud Yoga-Instructor Mela zu einer Einheit vor dem Frühstück. Nachdem die Sonne ausgiebig gegrüßt war und jeder seine persönlichen Beweglichkeitsdefizite aufgezeigt bekommen hatte, konnte auch zum Frühstück übergegangen werden. Aber Vorsicht! Direkt danach war ein Training auf der Bahn geplant. Rührei und Kuchen wurden in weiser Voraussicht eher verschmäht.

Die Läufer drehten anschließend ihre Runden auf der Bahn. Die Mehrkämpfer ließen zunächst die Speere durchs Stadion fliegen, um dann in einem weiteren Sprinttraining an ihrer Schnelligkeitsausdauer zu arbeiten.
Nachmittags gönnten sich die Mehrkämpfer ein Seilsprungtraining im tiefen Sand am Strand. Der Rest suchte die Regeneration beim Laufen im Wald oder auf dem Rad.

Tag 2 - Trainingseinstand

Der erste vollständige Trainingstag startete mit einer kleinen aber intensiven Einheit am Strand. Damit war dann auch das Frühstück verdient.

Für die Läufer stand vormittags ein Dauerlauf an. Dieser war begleitet von herumschwirrenden Proteinen. Derart gestärkt stand auch der Nachmittagseinheit nichts mehr im Wege. Hier suchte eine Gruppe die vollständige Eskalation auf dem Rennrad. Andere wiederum nutzten das Rennrad für die Regeneration und wiederum andere gingen an den Strand. Nicht zum Entspannen, sondern für eine Kräftigungseinheit selbstverständlich!

Die Mehrkämpfer flogen vormittags über die Bahn, um dann im Anschluss an ihrer Kugelstoßtechnik zu feilen. Nachmittags war ein Sprungtraining angesagt.

Heute Abend bietet noch ein feierlicher Anlass Grund dazu, eine kleine Party zu veranstalten – ohne Tanz wohlgemerkt!

Tag 1 - Déjà-vu

Es ist wieder soweit. Das traditionelle Ostertrainingslager der SG Weinstadt Leichtathleten steht wieder an. Gefühlt noch mitten in der Nacht setzten sich drei VW Busse in Richtung Süden in Bewegung. Hier in Milano Marittima, direkt an der Adria, sind die Trainingsbedingungen perfekt. Und so überrascht es auch nicht, dass bei der Ankunft ein gewisses Heimatgefühl aufkommt. Die Mehrkämpfer gingen für ihre erste Trainingseinheit an den Strand. Für die Läufer stand ein lockerer Dauerlauf im nahegelegenen Pinienwald an. Und hier ergab es sich auch, dass eine fiese Wurzel einen Läufer in die Horizontale verwies – zum Glück ohne Folgeschäden.

An dieser Stelle folgen in den nächsten Tagen weitere Berichte aus unserem Trainingslager. Also bleibt dran!

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